Abfüllleistung und Angebotsgrundlage
Leistung einer Wasserabfüllanlage im Angebot eindeutig festlegen
6.000 Flaschen pro Stunde sagen ohne Referenzflasche, Produkt, Betriebsbedingungen und Zählstelle wenig aus. Allot Tech unterstützt die Beschaffung in China dabei, Produktionsziele in vergleichbare Lieferantenvorgaben zu übersetzen – von der Wasseraufbereitung bis zur Endverpackung.
Direkte Antwort
Verlangen Sie je freigegebener Flaschen-Verschluss-Packungs-Kombination eine Leistungszeile. Trennen Sie Nenngeschwindigkeit der Maschine, angebotene Gesamtlinienleistung und Gutmenge innerhalb eines definierten Zeitraums. Legen Sie Zählstelle, Qualitätskriterien, Medienversorgung, Personal sowie Stillstands- und Ausschussbehandlung fest. Füllergeschwindigkeit allein ist keine Zusage für verkaufsfähige Packungen.
Abfüllleistung und Angebotsgrundlage
Vier typische Lücken im Leistungsvergleich schließen
Geben Sie allen Anbietern identische Referenzbedingungen vor. Noch ungeklärte Werte sind offene Punkte, keine stillschweigenden Garantien.
| Problem im Angebot | Festzulegende Bedingungen | Anzufordernder Nachweis |
|---|---|---|
| Die gleiche Flaschenleistung bezieht sich auf andere Gebinde | Nennen Sie Füllvolumen, Flaschengeometrie, Mündung, Verschluss und Packung samt Zeichnungsstand. Fordern Sie einen Wert je Format; aus 500 ml lässt sich die Leistung bei 1 L nicht ableiten. | Verlangen Sie Modell, Ausführung, formatbezogene Bedingungen und einen Versuch mit repräsentativen freigegebenen Mustern. Ein Volumenbereich bestätigt keine konstante Geschwindigkeit über alle Formate. |
| Der Füller läuft, aber fertige Packungen fehlen | Definieren Sie Liefergrenze und Zählstelle: gefüllte Flasche, etikettierte Gutflasche oder fertige Packung. Berücksichtigen Sie Verschlusszuführung, Förderer, Kontrolle und Verpacker. | Fordern Sie eine Linienabstimmung mit Engpassstationen und Fremdmaschinen. Erfassen Sie Gutmenge, Stillstände und Qualitätsfehler im selben Lauf am vereinbarten Ausgang. |
| Die Schichtrechnung übersieht Reinigung und Ausschuss | Trennen Sie geplante Schichtzeit, vereinbarte Ausschlusszeiten, Stillstände und Qualitätsverluste. Klären Sie, welche Verluste ein Wirkungsgrad bereits enthält. | Nutzen Sie ein gemeinsames Zeit- und Mengenprotokoll mit eindeutigen Bezugsgrößen. Ziehen Sie Stillstände nicht doppelt ab und bewerten Sie bereits gezählte Gutmenge nicht nochmals mit einem Qualitätsfaktor. |
| Zur Abnahme fehlen Prüfbedingungen | Vereinbaren Sie Gebinde, Produkt, Medien, Besetzung, Prüffenster, Geschwindigkeit, Qualitätskriterien und Verlustklassen. Unterscheiden Sie Werksprüfung und Abnahme am Aufstellort. | Verlangen Sie Prüfplan, unterschriebene Ergebnisse und Restpunkteliste. Ein kurzes Video mit Spitzengeschwindigkeit belegt keine dauerhafte Gutleistung; Prüfdauer und Grenzen sind projektspezifisch zu vereinbaren. |
Leistungsbasis im Angebot verankern
Lassen Sie bestätigte Zusagen, Auslegungsannahmen und noch erforderliche Musterprüfungen getrennt ausweisen. Künftige Erweiterungen ersetzen nicht den heutigen Produktionsbedarf. Verlangen Sie stationsbezogene Stoppzeiten, kompatible Zähleinheiten und einen Korrektur-/Wiederholungsnachweis; unbestätigte Annahmen bleiben offene Punkte.
- Übermitteln Sie Zeichnungen für Flasche, Verschluss und Packung, Produktbedingungen, Ziel-Gutmenge je Format und Schichtplan.
- Benennen Sie Zählstelle, Liniengrenze, Medienversorgung und Bedienaufgaben einschließlich Fremdmaschinen und manueller Verpackung.
- Vereinbaren Sie Abnahmeverfahren, Zeit- und Mengenprotokolle, Qualitätsprüfungen, Ausschlüsse und Umgang mit offenen Leistungsabweichungen vor Bestellung.
Flaschen pro Stunde und Liter pro Stunde getrennt betrachten
Diese Rechenbeispiele sind keine Maschinendaten. Produktstrom entspricht Flaschenleistung mal Füllvolumen; die reale Geschwindigkeit ist separat zu bestätigen. Für die Wasseraufbereitung ist eine eigene Wasserbilanz einschließlich zutreffender Spül- und Reinigungsverbräuche erforderlich.
| Beispielhafte Flaschenbasis | Produktbedarf beim Füllen | Nicht dadurch nachgewiesen |
|---|---|---|
| Beispiel A: 500 ml bei 6.000 Flaschen/h | 6.000 × 0,5 = 3.000 L/h Produkt | Dies ist weder der gesamte Rohwasserbedarf noch die verkaufsfähige Packungsmenge. |
| Beispiel B: 1 L bei 6.000 Flaschen/h | 6.000 × 1 = 6.000 L/h Produkt | Bei gleicher Flaschenleistung verdoppelt sich der Produktstrom; die Maschine muss diese Geschwindigkeit erst bestätigen. |
| Beispiel C: 1 L bei 3.000 Flaschen/h | 3.000 × 1 = 3.000 L/h Produkt | Der Literstrom entspricht A, Flaschenhandling und Verpackung laufen jedoch mit anderer Stückzahl. |
Gutmenge pro Schicht ohne doppelte Verlustabzüge berechnen
Fiktives Protokoll: In einer geplanten 8-Stunden-Schicht werden an der vereinbarten Zählgrenze 40.000 Flaschen erfasst, davon sind 1.000 nicht konform. Die Gutmenge beträgt 39.000, entsprechend 4.875 je geplanter Stunde. Stillstandsursachen separat dokumentieren; ihre Wirkung steckt bereits in der gemessenen Schichtmenge. Zählt der Ausgangszähler ausschließlich Gutflaschen, darf Ausschuss nicht erneut abgezogen werden. Dies ist ein Rechenbeispiel, kein Allot Tech-Projektergebnis.
Was tun, wenn die Linie die angebotene Leistung verfehlt
Nutzen Sie dieselbe Flasche, Prüfzeit und Zählgrenze. Eine höhere Geschwindigkeitseinstellung ersetzt nicht die Suche nach der Ursache verlorener Gutmenge.
1. Fehlenden Zulauf von blockiertem Auslauf unterscheiden
Wartet der Füller auf Flaschen, Verschlüsse oder Produkt, notieren Sie das fehlende Eingangsmaterial und den ersten vorgelagerten Stopp. Stauen sich volle Flaschen, suchen Sie den ersten nachgelagerten Stopp. Synchronisieren Sie Stationsuhren und trennen Sie auslösendes Ereignis und verriegelungsbedingte Folgestopps. Der zuständige Lieferant soll freigegebene Materialien, Medien und Schnittstellen prüfen. Schutzfunktionen nicht umgehen und Fehler nicht durch höheres Tempo verdecken.
2. Verpackungstakte vor dem Zählervergleich umrechnen
10 Packungen/min mit je 12 Flaschen entsprechen rechnerisch 120 Flaschen/min oder 7.200 Flaschen/h. Das ist kein Nachweis der tatsächlichen Linienleistung. Definieren Sie fertige Packungen, lose Flaschen, Ausschuss und Umlaufbestand zu Prüfbeginn und -ende. Vergleichen Sie dasselbe Zeitfenster; ein stärker gefüllter Förderer ist keine zusätzliche Fertigproduktion.
3. Korrektur und Wiederholungsprüfung nachvollziehbar machen
Bewahren Sie Bedingungen und Ergebnis zusammen auf: Zeichnungsstand, Produkt, Besetzung, Medien, Zählerstände, Stillstandszeiten und Qualitätsfehler. Ordnen Sie Abweichung, Verantwortlichen und Prüfmaßnahme zu. Wiederholen Sie nach Korrektur das vereinbarte Verfahren, ohne Flasche, Zeitfenster oder ausgeschlossene Stopps stillschweigend zu ändern. Erstprüfung und Wiederholung getrennt aufbewahren, damit eine Verbesserung gegenüber derselben Basis erkennbar bleibt.
Anlagenumfang


Maschinenbilder: Allot Tech Beverage Bottling Catalog 2026, Seite 20. Gezeigt werden Ausführungen, keine bestätigten Leistungen, Wirkungsgrade oder Abnahmeergebnisse. Modell, formatbezogene Geschwindigkeit und Projektzusagen sind im Angebot zu bestätigen.
Fragen zur angebotenen Abfüllleistung
Gelten 6.000 Flaschen/h für jede Flaschengröße?
Nur bei formatbezogener Bestätigung. Höhe, Form, Mündung, Volumen, Verschluss und Packung können die Ausführung beeinflussen. Fordern Sie für jede freigegebene Kombination einen Leistungswert mit Bedingungen an.
Ist die Nenngeschwindigkeit zugleich garantierte Linienleistung?
Nein. Maschinengeschwindigkeit und vertragliche Gesamtlinienzusage haben unterschiedliche Grenzen. Das Angebot muss Aussage, Messstelle sowie Betriebs- und Qualitätsbedingungen eindeutig benennen.
Wie lassen sich Wirkungsgrade vergleichen?
Prüfen Sie zunächst Zeitbasis, Zählstelle, ideale Referenzgeschwindigkeit und enthaltene Verluste. Verfügbarkeit, Geschwindigkeitsleistung und Qualität sind verschiedene Größen. Prozentsätze erst bei geklärten Definitionen vergleichen oder multiplizieren.
Gibt es eine allgemeingültige Abnahmedauer oder Ausschussgrenze?
Dieser Leitfaden legt keine fest. Vereinbaren Sie einen projektbezogenen Prüfplan mit repräsentativen Materialien, Bedingungen, Beobachtungen und Bericht. Trennen Sie Werksnachweise von Prüfungen nach der Installation.
Behebt ein größerer Förderpuffer eine zu geringe Leistung?
Er kann zeitweilige Stopps entkoppeln, aber keinen dauerhaften Durchsatzmangel der begrenzenden Station beseitigen. Fordern Sie eine Puffer- und Wiederanlaufprüfung für Layout, Flaschenstabilität und Steuerung an. Zusätzliche Förderlänge beweist keine höhere garantierte Leistung.
Kann die langsamste Nenngeschwindigkeit als Liniengarantie dienen?
Als erster Vergleich, nicht als Gutmengennachweis. Maschinenwerte können unterschiedliche Flaschen, Qualitätsgrenzen oder Betriebsbedingungen verwenden. Vereinheitlichen Sie diese Grundlagen, berücksichtigen Sie Wechselwirkungen und Verluste und bestätigen Sie die Gesamtlinienzusage mit vereinbartem Versuch und Zählverfahren.
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